Anleitung
- Versorgungsspannung eingeben
Geben Sie die Betriebsspannung Ihrer Schaltung ein.
- LED-Daten eingeben
Geben Sie die Vorwärtsspannung und den Nennstrom der LED ein.
- Widerstand ablesen
Sehen Sie den berechneten Vorwiderstandswert und den nächsten Standardwert.
Was ist ein LED-Vorwiderstand?
Eine LED (Leuchtdiode) ist ein nichtlineares Bauteil: Sobald die Durchlassspannung (Vf) überschritten wird, steigt der Strom exponentiell an. Da eine LED ihren Strom nicht selbst begrenzen kann, fließt bei direktem Anschluss an eine Spannungsquelle ein zu hoher Strom, der sie nahezu sofort durchbrennen lässt.
Um das zu verhindern, dient ein in Reihe geschalteter Vorwiderstand zur Strombegrenzung – das ist der LED-Vorwiderstand. Er nimmt die Differenz zwischen Versorgungsspannung und Durchlassspannung (die überschüssige Spannung) auf und hält den LED-Strom auf seinem Nennwert (typisch 20 mA).
Wo er eingesetzt wird
- Betriebsanzeigen, Status-LEDs und andere einfache Leuchtschaltungen
- Anschluss einer LED an einen GPIO-Pin von Arduino oder Raspberry Pi
- Stromauslegung für LED-Streifen, Schilder und Bühnenbeleuchtung
Berechnungsformel
Aus dem Ohmschen Gesetz abgeleitet, lautet die Formel für den LED-Vorwiderstand:
R = (Vs - Vf) / If
- Vs: Versorgungsspannung (V)
- Vf: Durchlassspannung der LED (V)
- If: Durchlassstrom der LED (A) – mA zum Umrechnen durch 1000 teilen
Schließt man zum Beispiel eine rote LED mit Vf 2 V und If 20 mA an 5 V an, ergibt sich R = (5 - 2) / 0,02 = 150 Ω. Die Verlustleistung des Widerstands beträgt P = (Vs - Vf) × If = 3 V × 0,02 A = 0,06 W, ein 1/4-W-Widerstand (0,25 W) reicht also völlig aus.