Anleitung
- Investitionsbetrag eingeben
Geben Sie den anfänglichen Investitionsbetrag ein.
- Ertrag eingeben
Geben Sie den Gesamtertrag oder den aktuellen Wert der Investition ein.
- ROI ablesen
Sehen Sie den ROI in Prozent und den absoluten Gewinn oder Verlust.
Was ist ROI (Return on Investment)?
ROI (Return on Investment) ist die grundlegendste Rentabilitätskennzahl. Sie gibt in Prozent an, wie viel Nettogewinn im Verhältnis zu den eingesetzten Kosten erzielt wurde. Sie lässt sich auf nahezu jede Entscheidung anwenden, bei der Kosten und Rückflüsse klar sind – etwa Immobilien, Aktien, Marketingkampagnen, Unternehmensgründungen oder Anlageinvestitionen.
Warum den ROI verwenden
Der entscheidende Vorteil ist, dass sich Investitionen sehr unterschiedlicher Größe am selben Maßstab vergleichen lassen. Eine Investition von 10.000.000, die 2.000.000 einbringt, und eine von 100.000.000, die 15.000.000 einbringt, wirkt in absoluten Zahlen bei Letzterer größer. Als ROI ergeben sich jedoch 20% bzw. 15%, womit deutlich wird, dass die erste effizienter ist.
- Wird zusammen mit dem ROAS (Umsatz je eingesetztem Werbe-Euro) zur Messung des Marketingerfolgs genutzt
- Dient als Vergleichsmaßstab, um mehrere Investitionsalternativen zu priorisieren
Der ROI berücksichtigt jedoch nicht die Anlagedauer. Beim Vergleich von Investitionen mit unterschiedlicher Laufzeit sollte daher auch die annualisierte Rendite betrachtet werden.
Berechnungsformel
Der ROI wird ermittelt, indem man den Nettogewinn durch die Investitionskosten teilt und mit 100 multipliziert, um einen Prozentwert zu erhalten.
ROI (%) = (Gesamtertrag − Investitionskosten) ÷ Investitionskosten × 100
Rechenbeispiel
Wenn Sie 5.000.000 investieren und 6.500.000 zurückerhalten:
- Nettogewinn = 6.500.000 − 5.000.000 = 1.500.000
- ROI = 1.500.000 ÷ 5.000.000 × 100 = 30%
Dabei ist der Gesamtertrag der gesamte aus der Investition letztlich zurückgeflossene Betrag (Barwert einschließlich Kapital) und die Investitionskosten das zu Beginn eingesetzte Kapital. Ist der Nettogewinn null, liegt der Break-even vor; ist er negativ, entsteht ein Verlust.