Seitenverhältnis-Rechner

Geben Sie Breite und Höhe in Pixeln ein, um Seitenverhältnisse wie 16:9 oder 4:3 automatisch zu berechnen oder aus einem Wert die passende Auflösung zu finden. Ideal für Video und Display.

Anleitung

  1. Abmessungen eingeben

    Geben Sie Breite und Höhe ein oder wählen Sie ein Standard-Seitenverhältnis.

  2. Neue Dimension eingeben

    Geben Sie die gewünschte neue Breite oder Höhe ein.

  3. Ergebnis ablesen

    Sehen Sie das Seitenverhältnis und die proportional berechneten Abmessungen.

Was ist ein Seitenverhältnis?

Das Seitenverhältnis gibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildschirms oder Bildes als Paar ganzer Zahlen an. Auch wenn die absolute Pixelzahl unterschiedlich ist (etwa 1920×1080), sehen Formen mit demselben Verhältnis identisch aus. Es ist also im Grunde eine Einheit, die unabhängig von der Auflösung nur die 'Form' beschreibt.

Warum es wichtig ist

  • Kompatibilität: Monitore, Fernseher und Beamer haben feste Verhältnisse; passt das Verhältnis nicht, entstehen schwarze Balken an den Seiten (Pillarbox) oder oben und unten (Letterbox).
  • Keine Verzerrung: Zwingt man 16:9-Material in einen 4:3-Rahmen, werden Personen zu breit oder zu lang gestreckt.
  • Plattform-Vorgaben: YouTube bevorzugt 16:9, der Instagram-Feed 1:1 oder 4:5, Reels und Shorts 9:16. Jeder Kanal empfiehlt ein anderes Verhältnis, daher sollten Sie es vor dem Hochladen anpassen, um Beschnitt zu vermeiden.

Formel

Teilen Sie Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler (ggT), um sie auf das einfachste ganzzahlige Verhältnis zu kürzen.

Verhältnis = Breite ÷ ggT(Breite, Höhe) : Höhe ÷ ggT(Breite, Höhe)

Dezimalverhältnis = Breite ÷ Höhe (auf 4 Nachkommastellen gerundet)

Beispiel: 1920 × 1080

  • ggT(1920, 1080) = 120
  • Breite: 1920 ÷ 120 = 16
  • Höhe: 1080 ÷ 120 = 9 → Ergebnis 16:9
  • Dezimalverhältnis: 1920 ÷ 1080 = 1,7778

Umgekehrt lässt sich aus dem Verhältnis und nur einer Seite die andere berechnen. Beispiel: Bei 16:9 mit einer Breite von 2560 → Höhe = 2560 × (9 ÷ 16) = 1440.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Seitenverhältnis?
Das Seitenverhältnis gibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildschirms an. Zum Beispiel bedeutet 16:9, dass auf 16 Einheiten Breite 9 Einheiten Höhe kommen. Man erhält es, indem man beide Maße durch ihren größten gemeinsamen Teiler (ggT) teilt und so das einfachste ganzzahlige Verhältnis bildet.
Wie berechne ich ein Seitenverhältnis?
Bestimmen Sie den größten gemeinsamen Teiler (ggT) von Breite und Höhe in Pixeln und teilen Sie dann jede Zahl durch den ggT. Bei 1920×1080 ist der ggT 120, also 1920÷120 : 1080÷120 = 16:9.
Welche Seitenverhältnisse sind am gebräuchlichsten?
Am gängigsten sind 16:9 (Breitbild, TV, YouTube), 4:3 (klassische Monitore, iPad), 21:9 (Ultrawide-Monitore, Kino), 1:1 (Instagram-Quadrat) und 9:16 (vertikal für Mobilgeräte, Reels und Shorts).
Kann ich die Höhe ermitteln, wenn ich nur die Breite kenne?
Ja. Geben Sie das gewünschte Verhältnis und die Breite ein, und die Höhe wird automatisch berechnet. Bei 16:9 ergibt eine Breite von 2560 eine Höhe von 2560×(9÷16)=1440. Umgekehrt lässt sich aus der Höhe auch die Breite bestimmen.
Was bedeutet das Dezimalverhältnis (z. B. 1,7778)?
Es ist die Breite geteilt durch die Höhe und drückt das Verhältnis als einzelne Zahl aus. 16:9 sind etwa 1,7778, 4:3 etwa 1,3333 und 21:9 etwa 2,3333. Je größer der Wert, desto breiter der Bildschirm.
Warum ist das Seitenverhältnis beim Videoschnitt wichtig?
Exportiert man in einem anderen Verhältnis als von der Plattform empfohlen, entstehen Letterboxing (schwarze Balken) oder Bildverzerrungen. Lädt man 16:9-Material direkt als 9:16-Shorts hoch, werden die Seiten beschnitten oder es bleiben breite Balken oben und unten. Daher sollten Sie für das Zielverhältnis kadrieren und exportieren.
Bleibt die Form eines Bildes erhalten, wenn es auf eine andere Größe skaliert wird?
Wenn Sie Breite und Höhe im gleichen Seitenverhältnis skalieren, bleibt die Form erhalten. Ändert man nur eine Seite, bricht das Verhältnis und das Bild wird verzerrt. Um 1920×1080 zu halbieren, skalieren Sie beide Seiten gleich auf 960×540, damit 16:9 erhalten bleibt.
Worin unterscheiden sich 16:9 und 9:16?
16:9 ist Querformat (breiter als hoch) und wird für Fernseher, Monitore und YouTube verwendet. 9:16 ist Hochformat (höher als breit) und wird für Vollbild-Smartphones, Reels, Shorts und TikTok genutzt. Die beiden Zahlen sind nur vertauscht, sodass dieselbe Pixelzahl um 90 Grad gedreht ist.
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