Farbbedarfsrechner

Geben Sie Ihre Wandfläche ein, um sofort den Farbbedarf zu berechnen. Berücksichtigt die Anzahl der Anstriche und die Ergiebigkeit pro m² mit diesem kostenlosen Rechner.

Anleitung

  1. Raummaße eingeben

    Geben Sie Raumlänge, -breite und -höhe ein.

  2. Öffnungen abziehen

    Geben Sie die Anzahl und Größe von Fenstern und Türen ein.

  3. Farbbedarf ablesen

    Sehen Sie den benötigten Farbbedarf in Litern und Eimern.

Was ist die Ergiebigkeit von Farbe?

Die Ergiebigkeit (Deckrate) gibt an, wie viel Wandfläche sich mit einem Liter Farbe streichen lässt, angegeben in m²/L. Je höher die Ergiebigkeit, desto weniger Farbe wird für dieselbe Fläche benötigt und desto geringer sind die Kosten.

Die Ergiebigkeit hängt stark von der Farbart ab. Eine übliche Dispersionsfarbe deckt 8–12 m²/L, Grundierungen liegen bei etwa 10–14 m²/L. Raue, saugende Untergründe wie roher Beton oder Ziegel verringern die Ergiebigkeit.

Dieser Rechner ermittelt die gesamte Wandfläche aus dem Raumumfang und der Deckenhöhe, zieht Öffnungen wie Fenster und Türen ab, die nicht gestrichen werden, und berücksichtigt anschließend die Anzahl der Anstriche und die Ergiebigkeit, um die tatsächlich zu kaufende Farbmenge zu berechnen. Ideal für Materialangebote und die Budgetplanung.

Berechnungsformel

Der Farbbedarf wird in folgenden Schritten berechnet.

Brutto-Wandfläche = 2 × (Breite + Länge) × Deckenhöhe
Netto-Wandfläche = Brutto-Wandfläche − (Fenster × 1,5) − (Türen × 1,8)
Farbbedarf (L) = Netto-Wandfläche × Anstriche ÷ Ergiebigkeit

Beispiel: Für einen Raum von 4 m Breite, 3 m Länge und 2,5 m Höhe mit 2 Anstrichen ergibt der Umfang 14 m × 2,5 m eine Brutto-Wandfläche von 35 m². Nach Abzug eines Fensters (1,5 m²) und einer Tür (1,8 m²) bleibt eine Netto-Wandfläche von 31,7 m². Bei einer Ergiebigkeit von 10 m²/L sind 31,7 × 2 ÷ 10 = etwa 6,3 L erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Ergiebigkeit von Farbe?
Die Ergiebigkeit ist die Fläche, die ein Liter Farbe abdecken kann (m²/L). Übliche Dispersionsfarbe deckt etwa 8–12 m²/L, Grundierung 10–14 m²/L. Sie hängt vom Wandzustand und der Farbart ab – prüfen Sie das Produktetikett.
Wie viel Fläche deckt ein Liter Farbe?
Eine übliche Dispersionsfarbe deckt etwa 8–12 m² pro Liter. Das hängt vom Wandzustand, der Farbart und dem Verdünnungsverhältnis ab; raue, saugende Untergründe verringern die abgedeckte Fläche.
Wie viele Anstriche brauche ich?
Für eine gleichmäßige Deckung werden in der Regel zwei Anstriche empfohlen. Bei einem Wechsel von Hell zu Dunkel oder einer Wand in schlechtem Zustand können drei oder mehr nötig sein. Eine Grundierung als erster Anstrich verbessert Haftung und Farbwirkung.
Wie werden Fenster- und Türflächen berücksichtigt?
Die Fläche von Fenstern, Türen und anderen nicht gestrichenen Öffnungen wird von der gesamten Wandfläche abgezogen. Dieser Rechner rechnet mit einem Standardfenster von 1,5 m² und einer Standardtür von 1,8 m² und zieht sie anhand der eingegebenen Anzahl automatisch ab.
Worauf sollte ich bei der Mengenberechnung achten?
Ziehen Sie stets die Fenster- und Türflächen ab und planen Sie beim Kauf einen Aufschlag von 5–10 % über dem berechneten Ergebnis ein. So decken Sie Ausbesserungen und Verluste während des Streichens ab.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Wandfläche?
Die Brutto-Wandfläche ist die gesamte Wandfläche, also Raumumfang mal Deckenhöhe. Die Netto-Wandfläche ist das, was nach Abzug nicht gestrichener Öffnungen wie Fenster und Türen übrig bleibt – die tatsächlich gestrichene Fläche. Der Farbbedarf beruht auf der Netto-Wandfläche.
Wie beziehe ich die Decke mit ein?
Dieser Rechner basiert auf den Wänden. Berechnen Sie die Deckenfläche (Breite × Länge) separat und addieren Sie die Farbe für diese zusätzliche Fläche. Decken saugen meist wenig, sodass eine Ergiebigkeit wie bei den Wänden passt.
Muss ich die Grundierung getrennt berechnen?
Bei neuem Gipskarton oder einem starken Farbwechsel empfiehlt sich ein separater Grundieranstrich. Grundierung deckt mit etwa 10–14 m²/L mehr als der Deckanstrich – nehmen Sie sie also nicht in die Anstrichanzahl auf, sondern berechnen Sie sie getrennt.
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